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Fotograf: ORF/Ali Schafler
Fotograf: ORF/Ali Schafler
Fotograf: ORF/Ali Schafler

Aktion C+M+B

Eine Co-Produktion von ORF und SF DRS,
hergestellt von Thalia-Film GesmbH
Sendetermine ORF: 4. 1. 2000, 5./6. 1. 2003,
6. 1. 2006

Stab

Regie und Buch

Kitty Kino

Produktionsleitung

Alfred Ebinger

Kamera

Jiri Stibr

Ton

Thomas Schmidt-Gentner

Ausstattung

Isi Wimmer

Kostüme

Elisabeth Binder-Neururer

Maske

Michaela Oppl

Schnitt

Daniela Padalewski

Musik

Thomas Rabitsch

Redaktion ORF

Ernst Petz

Redaktion SF DRS

Martin Schmassmann

Besetzung

Marianne

Claudia Messner

Philipp

Uwe Schweiger

Betty

Lisa Tatzber

Jimmy

Tidjan Mbaye

Mark

Fritz Egger

Mag. Schwerkov

Thomas Enzinger

Pepo

Karl Fischer

Religionslehrer

Arthur Denberg

Frau Neiss

Ingrid Burkhard

Herr Neiss

Otto M. Zykan

Herr Dicke

Georg Biron

Frau Lügner

Sybille Starkbaum

Junkie

Bemhard Mrak

Max

Benjamin Scheiner

Moritz

Adrian Zettl

Herr Busch

Wolfgang Pissecker

Frau Busch

Sabina Naber

Frau Katz

Heike Letocha

Fredi

Peter Dutz

Frau Ehrenamt

Lotte Ledl

Frau Kahl

Julia Gschnitzer

Prof. Streusl

Wolfgang Knoche

Frau Wickel

Lotte Loebenstein

Herr Wickel

Heinz Petters

Frau Herz

Grete Zimmer-Berger

Herr Nasser

Michael Kreiner

Herr Porninger

Andreas Ceska

Herr Altmann

Franz Haymerle

Polizistin

Anita Kolbert

Polizist

Gerhard Rühmkorf

Tänzer

Davis O. Neyo

u.a.



Turbulente ORF-Weihnachtskomödie

Die Co-Produktion von ORF und SF DRS, hergestellt von Thalia-Film, wurde an Schauplätzen in Wien und Niederösterreich gedreht und erzählt auf humorvolle und satirische Weise vom Einfallsreichtum einer jungen Familie, die versucht, ihre finanziellen Probleme auf sehr ungewöhnliche Art zu lösen.

Inhalt

Marianne (Claudia Messner) ist alleinerziehende Mutter und derzeit arbeitslos. Ihre drei Kinder haben drei verschiedene Väter, auch ein Schwarzafrikaner ist darunter. Jedoch keiner von ihnen zahlt Alimente.
Die Familie befindet sich in Geldnöten. Weihnachten haben Marianne, Philipp (Uwe Schweiger), Betty (Lisa Tatzber) und Jimmy (Tidjan Mbaye) finanziell gerade noch überstanden, aber nun ist die Lage aussichtslos. In ihrer Verzweiflung kommt Marianne plötzlich eine gewagte Idee: Ihre Kinder könnten am bevorstehenden Dreikönigstag als Sternsinger abkassieren gehen. Mit viel Phantasie und Geschick verwandelt Marianne alte Faschingskostüme und ausgediente Vorhänge in orientalische Roben für die drei "Weisen aus dem Morgenland" - und schon kann es losgehen. Zeitig in der Frühe nimmt das Unglück seinen Lauf. Die "Drei Heiligen Könige" singen stockend und grundfalsch das noch rasch einstudierte Liedchen, während Marianne sich dezent im Hintergrund hält. Jede Tür, an der sie läuten, bringt neue Überraschungen, doch selten Bargeld. Viele der Besuchten entpuppen sich als noch ärmer und bedürftiger als das betrügerische Quartett selbst: Einer einsamen alten Frau (Julia Gschnitzer) muß rasch Kohle aus dem Keller geholt werden, ein betrunkener Selbstmordkandidat (Fritz Egger) muß von seinem Vorhaben abgebracht werden, und für eine chronisch Herzkranke (Grete Zimmer-Berg) sprintet Marianne zur nächsten Apotheke.

Als sie zurückkehrt, sind ihre Kinder verschwunden. Denn diese wurden von Philipps Religionslehrer (Arthur Denberg) erkannt und haben die Flucht ergriffen. Bei ihrer panischen Suche trifft Marianne den Selbstmordkandidaten Mark wieder. Inzwischen hat die Polizei die Verfolgung aufgenommen, und auch der Sozialhelfer Mag. Schwerkov (Thomas Enzinger) Marianne ist vorbestraft - macht sich auf, um den Fall zu klären. Das Chaos ist perfekt. Mariannes Probleme haben sich somit schlagartig vervielfacht. Nur ein Weihnachtswunder kann jetzt noch helfen!

Die Idee zu "Aktion C+M+B" kam mir sehr spontan. Ich habe Sternsinger gesehen und mich gefragt, für wen sammeln die eigentlich? Und prompt mußte ich an die finanziellen Nöte der alleinerziehenden Mütter in meinem Bekanntenkreis denken. Das wär' doch was zur Geldbeschaffung! Durch die Illegalität einer solchen Aktion und durch die Befürchtung, daß unser Wienerherz derzeit an einigen Stellen eine Neuvergoldung nötig hätte, schlich sich bald das Gefühl ein: ob das auch gut gehen könnte? Aber mit der Zuversicht, daß die klassen Typen nicht aussterben und die schlauen Kinder wieder alles in Ordnung bringen, war mir klar, das wird eine Superkomödie für die Weihnachtszeit. Das wunderbare war dann, daß man beim ORF sofort von der Idee begeistert war und bis zur Fertigstellung des Films nicht viel mehr als ein Jahr vergangen ist.

Die Sternsingeraktion des Hilfwerks der Katholischen Jungschar: 20-C+M+B-00

Die Sternsinger sammeln für notleidende Menschen in der "Dritten Welt". Jährlich werden mehr als 600 Hilfsprojekte von der Dreikönigsaktion, dem Hilfswerk der Katholischen Jungschar, unterstützt. Dabei wird in 98 Prozent der Pfarren, das sind ca. 6.000, die Sternsingeraktion durchgeführt. Bei der österreichischen Bevölkerung finden die Heiligen Drei Könige offene Herzen und Geldbörsen. So konnten im vergangenen Jahr 136,8 Millionen Schilling ersungen und 634 Hilfsprojekte in 57 Ländern der Dritten Welt finanziert werden. Seit den Anfängen im Jahr 1955 wurden insgesamt 2,3 Milliarden Schilling für notleidende Menschen gesammelt.

Presse

Wiener Zeitung, 4. 1. 2000
Es gibt noch Weihnachtswunder. Eines davon wird heute um 20.15 Uhr im ORF präsentiert: Kitty Kinos zauberhafte Sozialkomödie AKTION C+M+B.