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Fälle und Fallen

Eine Collage aus Texten von von Daniil Charms

Stab

Bearbeitung
Bühnenidee
Regie



Kitty Kino

Kostüme

Gera Graf, Kitty Kino

Regieassistenz
Ausstattung
Dramaturgie



Mirjam Heil

Technik

Londyn Z. Vokaty

Musik

Alfred Schnittke, Modest Mussorgsky, Feodor Schaljapin


Rechte der Aufführung bei: Verlag der Autoren, Frankfurt/Main.

Darsteller

Nika Brettschneider, Anita Kolbert, Lotte Loebenstein, Haymon Maria Buttinger, Robert Kahr, Leandros Karger, Ferdinand Kasper

Inhalt

Charms Texte spiegeln in surrealen Bildern die stalinistische Alltagsrealität wieder und weisen in ihrer Komposition dadaistische Tendenzen auf. Charms ist einer der wichtigsten Vertreter der russischen Avantgarde.

Presse

Die Presse, 20. 11. 1987
„ … eine Beklemmung, Bedrückung, die sich in der Inszenierung von Kitty Kino auf faszinierende Weise vermittelt: im Vertrauen auf die Sprache folgt sie auch in der Gestaltung Charms´ Methode des Zerbrechens der Realität, pointiert die plötzlich ins Absurde umkippenden Texte mit so viel Einfühlungsvermögen, dass niemals spektakulärer Frohsinn, sondern eine ganz eigentümliche Heiterkeit entsteht, zwischen Lachen und Weinen.“

Kurier, 6. 12. 1987
. unbefangen, als Filmregisseurin von sogenannten Bühnengesetzen unbeeindruckt, lässt Kitty Kino Daniil Charms´ Beckettsche Absurditätenschau russischen Alltags auf die Bühne purzeln, wie ein Rudel junger, verspielter Hunde. Es wird lustig gemordet und gestorben .“

AZ, 19. 11. 1987
„Die parodistische Ader der Regisseuse, ihre Bildimaginationen, ihre Erfahrung aus dem Filmmedium, ihre völlig eigenständige, aus dem Nichts zaubernde Phantasie und ein Improvisationstalent, das mit präzise ausgetüftelter Licht- und Körperregie aus einem Gestrüpp von Clownerien mit tiefer Bedeutung die dichteste Pointe hervorbrechen lässt, machen den Abend zur Sensation.“